NETU Newsletter 10/2019

NETU Newsletter 10/2019

Vom Vorstandsvorsitzenden

Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrte Mitglieder und Kooperationspartner,

ich begrüße Sie herzlich zur aktuellen Ausgabe unseres Newsletters.

Im Sinne der gesamtgesellschaftlichen Schlüsselrolle entwickeln und fördern wir weiterhin unsere Dienste sowohl für unsere Mitglieder und Netzwerkpartner, als auch für die europaweite Wirtschaft.

Es gilt für uns, NETU als Kompetenzzentrum für die migrantische Wirtschaft zu etablieren. Hierfür arbeiten wir an der Erweiterung unseres bundes- und europaweiten Netzwerks zur Eröffnung weiterer NETU Standorte in diesem Jahr.

Um unser Netzwerk zu stärken, sowie den unternehmerischen Austausch unserer Mitglieder zu intensivieren, haben wir unseren regelmäßigen „Mitglieder stellen sich vor“ Abend durchgeführt.

Ein besonderer Schwerpunkt unseres Handlungsspektrums liegt auch in der Unterstützung von Gründungsmotivierten und Startups. So bietet die -NETU Meet and Invest- Plattform exklusive Geschäftsideen und Investitionsmöglichkeiten. In diesem Sinne findet im November die zweite Veranstaltung zu -NETU Meet and Invest- statt. Es handelt sich diesmal um ein „Vergleichsportal für das KFZ Gewerbe", das als vielversprechendes Startup auf der Suche nach Investoren ist.

In Zuversicht, dass Ihnen der Newsletter zusagt, wünsche ich Ihnen eine angenehme Lektüre.

 

 

Ihr Veli Karakaya                                                                                                                                                             

 

  

 

NACHRICHTEN

 

Welthunger-Index 2019: 822 Millionen Menschen hungern

Weltweit müssen derzeit 37 Millionen Menschen mehr hungern als noch 2015. Zu diesem Ergebnis kommt der von der Welthungerhilfe vorgelegte aktuelle Welthunger-Index (WHI). Die Zahl der Hungernden stieg demnach von 785 Millionen Menschen im Jahr 2015 auf 822 Millionen. Besonders dramatisch sei die Situation in Konfliktländern.

Der diesjährige Index wurde für 117 Länder berechnet und stellt den Zusammenhang zwischen dem Klimawandel und der weltweiten Hungersituation in den Mittelpunkt. Demnach verschlechtere der Klimawandel die Ernährungslage in Ländern, die ohnehin von Hunger und Armut betroffen sind. Der Hunger im Zusammenhang mit dem Klimawandel sei eine "schmerzhafte Realität für Millionen von Menschen", erklärte die Welthungerhilfe.

Unter den 117 berücksichtigten Ländern weisen 43 ernste Hungerwerte auf. Seit Anfang der Neunzigerjahre habe sich die Zahl der Wetterextreme verdoppelt, was zu Ernteverlusten bei den wichtigsten Anbaupflanzen und steigenden Lebensmittelpreisen geführt habe, so die Welthungerhilfe. Vor allem Kinder und Frauen litten an Mangel- und Unterernährung.

Weitere Informationen finden Sie unter dem folgenden Link:

https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/welthungerhilfe-822-millionen-menschen-muessen-weltweit-hungern-a-1291656.html

 

 

 

KfW-Studie: Mittelständische Firmen verlieren nach Rekordjahren an Schwung

Die Konjunkturabkühlung bremst den Rekordkurs mittelständischer Unternehmen in Deutschland. Nach Bestmarken 2018 wird sich das Wachstumstempo verlangsamen, das geht aus dem Mittelstandspanel der staatlichen Förderbank KfW hervor. Zwar würden Beschäftigung, Umsätze und Investitionen weiter zulegen. "Die Dynamik aber geht merklich zurück", sagte KfW-Ökonom Michael Schwartz.

Während große exportorientierte Industriekonzerne zuletzt ihre Gewinnprognosen nach unten schraubten und den Abbau von Stellen ankündigten, halten die etwa 3,8 Millionen Mittelständler noch weitgehend Kurs. Im vergangenen Jahr gab es noch einmal einen Beschäftigungsrekord. Ende 2018 waren den Angaben zufolge 31,7 Millionen Menschen in mittelständischen Unternehmen beschäftigt. Das war ein Zuwachs von 391.000 Erwerbstätigen gegenüber dem Vorjahr. Tragende Säule des Jobwachstums seien Dienstleistungen.

Allen Krisenzeichen zum Trotz wollen die Mittelständler auch in diesem Jahr unter dem Strich neue Jobs schaffen. Allerdings dürfte der Stellenaufbau an Tempo verlieren. "Realistisch sind rund 250.000 neue Arbeitsplätze im Mittelstand 2019 zu erwarten", heißt es in der Studie.
Kleinere und mittlere Unternehmen steigerten 2018 das fünfte Jahr in Folge ihre Investitionen. Insgesamt steckten die Firmen 220 Milliarden Euro (plus 4,3 Prozent) in neue Anlagen und Bauten sowie in gebrauchte Güter.

Weitere Informationen finden Sie unter dem folgenden Link:

https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/kfw-mittelstand-waechst-langsamer-a-1291580.html 

 

 

  

Türkei: Inflationsrate sinkt auf 9,26 Prozent

Die Inflationsrate der Türkei ist im Vorjahresvergleich um 5,75 Punkte auf 9,25 Prozent gesunken. Jedoch stieg die Teuerungsrate im Vergleich zum Vormonat um 0,99 Prozent. Der größte monatliche Preisanstieg wurde demnach in der Kategorie Immobilien verzeichnet. Hier gingen die Preise um durchschnittlich 2,15 Prozent nach oben. Im gleichen Zeitraum verzeichneten die Güter in der Kategorie Lebensmittel mit einem Preisrückgang von 0,60 Prozent die größte Verbilligung. Auf jährlicher Basis stiegen die Preise in die Kategorie Alkohol und Tabak mit 43,86 Prozent am stärksten, gefolgt von der Kategorie Gesundheit (15,41%) und Dienstleistungen (14,98%).

Ein wichtiger Grund für den deutlichen Rückgang der Inflation liegt in dem starken Preissprung im vergangenen Jahr, der zunehmend aus dem Jahresvergleich herausfällt. 2018 hatte die türkische Landeswährung Lira deutlich an Wert verloren. Die schwache Lira hatte die Inlandspreise im Zuge höherer Einfuhrpreise stark nach oben getrieben.

Gedrückt wird die Inflationsrate darüber hinaus durch die Lira an sich, deren Wert sich in den vergangenen Monaten stabilisiert hat. Ein wesentlicher Grund dafür ist die lockerere Geldpolitik der US-Notenbank Fed, die Druck von Schwellenländerwährungen nimmt. Hinzu kommt die ebenfalls stabilere Konjunkturlage in der Türkei.

Weitere Informationen finden Sie unter dem folgenden Link:

https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/tuerkische-zentralbank-senkt-erneut-leitzins-a-1293200.html

 

 

  

Studie: Pariser Start-ups überholen Berlin